5. Juni 2010 - Reisetag Nr. 4


in Lindesness
in Lindesness

4. Tag; Samstag, 5. Juni 2010

 

Endlich gut und ruhig geschlagen, jetzt beginnt der Urlaub. Wetter: blauer Himmel, Sonne, sehr windig, die Schaum- kronen sind deutlich höher geworden auf den Wellen.

 

 

Wir beschließen eine Wanderung über das Felsenmeer zu unternehmen. Zur Markierung des Weges sind rote Punkte an  Steine oder Felsen gemalt.

 

Woher kennt Netti Farben? Sie läuft voraus und erkennt den richtigen Weg? Wir haben wunderbaren Ausblick auf das Meer und den Leuchtturm. Zum Teil müssen wir die Felsen hinauf- oder runterkrackseln. Anett wird rübergereicht oder über ein Geröllfeld getragen, da die Spalten zu groß und tief sind. Das Wandern war sehr anstrengend, aus den 5 km sind ca. 10 km geworden.

 

Am WOMO angekommen, machen wir erst einmal Pause. Draußen können wir nicht sitzen, da es zu windig ist. Nachmittags im Café am Leuchtturm genießen wir einen Latte, Kaffee, Fanta, Pfannkuchen, Eis + Marmelade = 170 NK. Wir bleiben noch eine Nacht am Leuchtturm.

 


6. Juni 2010 - Reisetag Nr. 5


Lindesness Fyr nach Brusand 160 KM
Lindesness Fyr nach Brusand 160 KM

5. Tag; Sonntag, 6. Juni 2010

 

Gut geschlafen, auch ohne Strom und heißem Wasser werden die Haare gewaschen, gespült und dann geht es weiter bei strahlenden Sonnenschein und keiner Wolke am Himmel in Richtung Egersund.

 

Wir fahren eine tolle Straße, immer ist der Fjord Rechts oder Links entlang der Fahrtstrecke. Kurzer Stop im Hafen von Lyndal und weiter auf der E 39. Sehr viele Tunnel, einfach in den Fels geschlagen, einspurig, ohne Leuchtpfosten, manchmal sogar eine Kreuzung!!

 

Aus dem Tunnel gefahren, überqueren den Fjord über  eine schwindelerregend hohe Brücke, eine Landschaft traumhaft! Nachdem wir durch Flekkefjord gefahren sind kommen wir nach kurzer Zeit, die Straße war überwiegend nur 1spurig, an den "Helleren" Häusern "unter dem Stein" an und fahren anschl. durch riesengroße Felsmeere nach  Egersund zum ADAC-Campingplatz "BRUSAND".

 

Nachdem wir alle Tanks geleert haben dürfen wir uns einen Platz aussuchen. Wir stehen in den Dünen mit Blick aufs Meer, unbeschreiblich schön. Zunächst einmal Markise raus und mit 5l Wassertanks beschweren, damit  sie bei dem Sturm nicht abhebt!

 

Stühle und Tisch raus und dann erst mal an den Strand. Er ist menschenleer und schöner als in der Südsee! Anett schmeckt das Salzwasser natürlich nicht, stapft aber weiter durchs Wasser, welches gar nicht so kalt ist (Golf-strom - noch ist er da). In der Nachbarschaft hat sich ein "Bochumer" WOMO platziert. Wir kommen ins Gespräch und schließlich erhalte ich eine Führung durch das HYMER WOMO, echt super!

 

Total durchdacht und diese Bar erst, vollkommen bestückt, und ich dachte noch während des Erzählens von meinem Gegenüber, hat der eine Alkoholfahne? Yes, bei dem Schnapsvorrat! Abends machen wir noch eine Fahr- radtour und wie wir später im Bett liegen, bemerken wir, das die Heizung nicht geht. Jetzt haben wir wieder Strom aber ein kaltes WOMO, da es nachts bis auf 4 Grad abkühlt, nichts angenehmes!

 


7. Juni 2010 - Reisetag Nr. 6


2. Tag in Brusand
2. Tag in Brusand

6. Tag; Montag, 7. Juni 2010

 

Zum Campingplatz in Brusend ging die Fahrt von Lindesnes Fyr (Leuchtturm) über die berühmte Nationalstraße 44 - muss man (Frau auch) mal gefahren sein - über Fleckefjord, Ergersund nach Brusand.

 

Es war nachts ziemlich kalt und  morgens jogge ich durch die Dünen, immer den Blick auf das offene Meer. Wir beschließen noch einen Tag länger zu bleiben um das Problem Heizung zu lösen.  Der Platzwart empfiehlt uns eine Tankstelle vor Egersund. Hier sind alle sehr freundlich, aber geholfen werden kann uns nicht.

 

Wir fahren nach Egersund in eine Werkstatt, die auch HymerWOMO´s zu verkaufen haben. Es ist sehr warm an diesem Tag und wir müssen den kompletten Vorrat aus unserem Kofferraum laden, damit der Monteur den Fehler auslesen kann. Ich bewache! mit Anett im Schatten unser Hab und Gut und plötzlich kommt der Lagerrist um die Ecke mit einem Eis in der Hand und gibt dem Hund!!! ein Stück von dem Eis ab - und ich!?

 

Wir haben großes Glück und der Fehler wird behoben und wir fahren zum Campingplatz zurück. Hier hatten wir unsere Stühle und Tisch stehen gelassen, unseren schönen Platz reserviert, ist erlaubt!  Vorher fahren wir durch einen COOP und kaufen "Lappen" ein. Eine Art kleiner Pfannkuchen, total lecker mit Marmelade drauf! Abends legen wir uns noch an "unseren" Strand, da wir wieder  ganz allein sind, in die Dünen und genießen - URLAUB! Abends geht Wolfgang noch duschen, aber abends heißes Wasser alle - kalt duschen!



8. Juni 2010 - Reisetag Nr. 7


Brusand nach Tau
Brusand nach Tau

7. Tag; Dienstag 8. Juni 2010

 

Am diesem sonnigen Vormittag ist Wolfgangs Ehrgeiz geweckt und er macht eine Radtour durch die Dünen. Ziemlich verausgabt und kaputt kommt er nach ca. 10 + 10 km z.T. durch schweren Sand ging die Tour, wieder am WOMO an. Erstmal duschen, heute Morgen dann mal endlich WARM!

 

Wir brechen auf zur nächsten Etappe nach TAU. Wir fahren einige Kilometer entlang der Küste Richtung Stavanger. Nur durch einige Dünen oder fruchtbare Wiesen und Weiden ist der Blick auf das offene Meer unterbrochen. Hier ist die Landschaft sehr flach und Bauernhöfe liegen an der Straße. Wir fahren durch die "Kornkammer Norwegens" - Unbeschreiblich schön!

 

An der Fähre in Lauvik angekommen ist etwas Geduld ange- sagt, aber das müssen wir nun öfters an Fährenanleger haben, Fähre ist gerade weg und kommt irgendwann wieder, wann weiß keiner so genau - toll! Wir entschlie- ssen uns den Preikestolen vom Wasser anzusehen und nach einiger Zeit kommt ein Personenschnellboot.Wetter wird etwas bewölkt und auf dem Lysefjorden regnet es etwas.

 

Der Preikestolen ist aus dieser Sicht sehr unscheinbar und klein!. Wir zahlen 460 NK. Danach wechseln wir auf die große Fähre mit WOMO und können unsere Fahrt nach Tau fortsetzen. Hier stehen wir lt. WOMOFührer auf einem großen Parkplatz am Kindergarten. Ein FranzosenWOMO steht neben uns und während einer Unterhaltung etwas Deutsch, ein bißchen Französisch und Englich und ganz viel Gestikulieren mit den Händen erzählen sie, daß sie über Finnland, Estland, Litauen, Polen, Tschechien, Deutschland nach Frankreich wollen, seit 16,. Mai bis vorauss. Mitte August unterwegs.

 

Wir sind sprachlos. Abends machen wir noch einen Spazier- gang durch den Hafen, auch hier gibt es Gastarbeiter aus Polen! Wir legen uns um 22.oo Uhr schlafen, doch es ist noch Taghell und einige Arbeiter beginnen eine Gartenhütte am Kindergarten abzureißen

 

Starvanger
Starvanger

8. Tag: Mittwoch 9. Juni 2010

 

Nach einer kurzen Nacht werden wir um 6.00 Uhr wach. Es erwartet uns wieder herrlicher Sonnenschein und wir beschlie- ssen in Stavanger zu Frühstücken. Um 8.00 Uhr sind wir bereits per Fährverbin- dung (schwarz gefahren weil System nicht verstanden und nicht gefunden) in Sta- vanger und entdecken direkt am Hafen ein kleines uriges Cafe/Kneipe.

 

Frühstück gibt es nun vom Allerfeinsten: 4 halbe Brötchen mit Krabben, eines mit gek. Schinken, eine Cola, ein Milchkaffe 300 NK, aber es war super! Gestärt bummeln wir durch das gepflege "Gammel-Stavanger". Diese kleinen weißen Häuschen mit prächtigen Blumenbewuchs vor der Haustür, die engen Gassen, ziehen uns völlig in seinen Bann.

 

In der City gibt es keine großen Kaufhäuser, auch hier sind die Geschäfte in kleinen Häusern untergebracht und Wolfgang käuft sich ein paar Sandalen. Sie werden zu seinen Lieblings- schuhen! Gut, daß wir so früh hier waren, da es sehr warm wird gegen Mittag. Die Touris mit Strohhüten und großer Film- kamera, werden auch mehr, da ein Kreuzfahrtschiff angelegt hat.

 

Wir sitzen gegen Mittag wieder auf unserer Fähre nach Tau. Jetzt bemerken wir, daß wir die Überfahrt zahlen müssen, Wolfgang geht zum Kassenhäuschen und zahlt wenigstens die Rückfahrt = 83 NK!Wir setzen unsere Reise mit dem WOMO fort, fahren 120 km, 2 x Fähre übersetzen, und benötigen 4 Stunden!

 

Unser Campingplatz liegt direkt an einem Fjord (Fikkedal). Wir stehen direkt am Strand und genießen den Blick auf das Wasser. Dieses ist angenehm warm und einige Gäste baden darin. Es geht ganz seicht rein und Anett ist begeistert.

 

Abends erkunden wir bei einem Spaziergang unseren Camping- platz und während wir noch draußen vor dem WOMO sitzen, fährt ein LKW vor und stellt sich an einen Wohnwagen.

 

Dort wird Holz und weiteres Material ausgepackt. Die Terrasse wird neu montiert, mit Säge, Hammer und Nagel - kein Accuschrauber! - bis spät in die Nacht!